Berlinreise mit dem BDS – Politik, Geschichte und interessante Gespräche

BDS Mitglieder zu Besuch im Paul-Löbe-Haus mit Steffen Bilger MdB

© Foto: Andreas Essig

Vier Tage Berlin, viele Eindrücke und Gespräche, die bleiben

Im Juni ging es für eine Gruppe von BDS-Mitgliedern nach Berlin auf pesönliche Einladung von Steffen Bilger MdB und des Bundespresseamts, das für uns ein ebenso dichtes wie beeindruckendes Programm zusammengestellt hatte.

Sonntag, 22. Juni – Ankommen & Staunen

Die Reise startete entspannt mit dem ICE. Nach der Ankunft ging es direkt zum Reichstag – inklusive Sicherheitscheck. Schon hier wurde klar: Das ist kein normaler Städtetrip.

Im Bundestag bekamen wir einen Vortrag im Plenarsaal, erfuhren, wie sich die Fraktionen zusammensetzen, was es mit dem Hammelsprung auf sich hat – und durften anschließend noch die Kuppel besichtigen. Der Blick über Berlin, die Architektur von Norman Foster, das Zusammenspiel von Transparenz und Geschichte: wirklich beeindruckend. Abends ließen wir den Tag bei einem gemeinsamen Essen ausklingen und erkundeten später zusammen noch ein Stück Berliner Nachtleben.

Montag, 23. Juni – Geschichte, die unter die Haut geht

Der Tag begann mit einer Stadtrundfahrt, bevor wir die Landesvertretung Baden-Württemberg besuchten. Der Empfang war sehr herzlich, sehr „schwäbisch" und informativ. Nach einem richtig guten Mittagessen ging es weiter zur Gedenkstätte Deutscher Widerstand im Bendlerblock.

Dieser Besuch war für viele von uns ein echtes Highlight – im stillen, nachdenklichen Sinn. Die Führung war extrem engagiert, persönlich und eindrucksvoll. Geschichten von Menschen wie Claus Schenk Graf von Stauffenberg oder Maria Gräfin von Maltzahn, Einblicke in Stauffenbergs ehemaliges Büro, die Vielfalt der Widerstandsgruppen – Kommunisten, Sozialisten, Monarchisten – alle mit einem gemeinsamen Ziel. Gänsehaut-Momente inklusive.

Am Nachmittag folgte der Besuch im Paul-Löbe-Haus mit einer offenen und spannenden Diskussionsrunde mit Steffen Bilger. Draußen tobte ein Sommergewitter, drinnen wurde diskutiert. Abends saßen wir noch gemeinsam an der Spree – gute Gespräche, ein langer Tag, viele Gedanken.

Dienstag, 24. Juni – Nachdenken & Einordnen

Am letzten vollen Tag standen weitere zentrale Orte Berlins auf dem Programm: das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, das Brandenburger Tor, danach ein Mittagessen am Potsdamer Platz.

Im Auswärtigen Amt erhielten wir einen einstündigen Vortrag mit spannenden Einblicken in internationale Zusammenhänge. Anschließend ging es zur Topographie des Terrors. Die Ausstellung, die erhaltenen Mauerreste, die bewusst nicht restauriert werden – das alles ist schwer auszuhalten, aber unglaublich wichtig. Ein Ort, der still macht …

Beim gemeinsamen Abendessen im Alt-Berliner Wirtshaus war spürbar: Diese Reise hat etwas mit uns gemacht.

Mittwoch, 25. Juni – Rückfahrt

Am späten Vormittag ging es wieder mit dem ICE nach Hause. Im Gepäck: viele neue Eindrücke, intensive Gespräche, neue Kontakte – und das Gefühl, Politik, Geschichte und Demokratie ein Stück näher erlebt zu haben.


Ein großes Dankeschön gilt Steffen Bilger und dem Bundespresseamt für die Einladung und die hervorragende Organisation dieser Reise.

Ebenso bedanken wir uns herzlich bei Frau Andrea Würdemann, die uns während der gesamten Zeit in Berlin begleitet hat – immer ansprechbar, bestens organisiert und mit viel Ruhe und Überblick. Auch Andreas Essig hat uns bereits bei der An- und Abreise zuverlässig unterstützt und dafür gesorgt, dass alles reibungslos lief.

Nicht zuletzt danken wir allen Teilnehmenden für den offenen Austausch, die vielen guten Gespräche und die tolle Gemeinschaft. Diese Berlin-Reise wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.

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