Business-Lunch zum Thema Kundenzufriedenheit

Astrid Meyer, BDS-Mitglied, Business Coach und Trainerin für wertschätzende Kommunikation mit einem Impulsreferat

22 Mitglieder trafen sich am 25. November 2015 zum gemeinsamen Mittagessen mit Impulsvortrag im Ludwigsburger Ratskeller. Astrid Meyer gab in ihrem Impulsvortrag Denkanstöße, wie durch eine kundenorientierte Einstellung und eine Verbesserung der Kommunikation die Kundenzufriedenheit verbessert werden kann. Schließlich kommen zufriedene Kunden gerne wieder und empfehlen das Unternehmen weiter. Leider werden negative Bewertungen wesentlich häufiger weitererzählt, als positive Erfahrungen, sodass riskiert wird, durch einen unzufriedenen Kunden jeweils 8-10 potentielle Kunden zu verlieren. Also ein wichtiger Grund, um derartiges zu vermeiden und für eine hohe Kundenbindung durch guten Service und Qualität zu sorgen.

Vor dem Hintergrund, dass das Einkommen der Unternehmer und ihrer Mitarbeiter ja von ihren Kunden gezahlt wird, ist es schon erstaunlich, dass gleichzeitig jeder schon mal als Kunde Erfahrungen gemacht hat, bei denen man sich fragt, ob sich die jeweiligen Protagonisten der Wirkung ihres Verhaltens bewusst sind, wenn Sätze fallen wie: „Das kann ich jetzt auch nicht ändern.“ „Das kann gar nicht sein, es hat sich noch keiner beschwert.“ „Das haben wir immer so gemacht.“

Frau Meyer appellierte daher daran, sich immer wieder in die Lage des Kunden zu versetzen, um so optimal auf dessen Bedürfnisse eingehen zu können und ihn positiv zu überraschen. Also weg von einer „das geht nicht-Mentalität“ hin zu einer Haltung, in der die Problemlösung des Kunden im Vordergrund steht: „wie können wir dessen Problem lösen, wenn das bisherige nicht funktioniert, wie kann es anders gehen“.

Auch ein vermeintlich „schwieriger“ Kunde ist ihrer Meinung nach ein Mensch mit berechtigten eigenen Befindlichkeiten und Wünschen. Doch vermutlich steht er gerade selber im Stress oder ist mit der Firma oder im Privatleben so unter Druck, dass er sich deshalb Ihnen gegenüber gerade unfreundlich oder unangemessen verhält. Wenn es Ihnen gelingt, ruhig zu bleiben und hinter den Vorwürfen und vermeintlicher Kritik den Menschen und dessen eigentliche Anliegen zu sehen, fühlt sich Ihr Kunde verstanden und öffnet sich für Ihre Lösungsvorschläge. Denn wenn es ihm nicht wichtig wäre, mit Ihnen in Verbindung zu kommen, würde er sich ja nicht an Sie wenden. So sind auch jegliche Reklamationen immer wieder ein Chance, Ihr Angebot zu verbessern, und Kunden zurückzugewinnen. Dabei geht es nicht darum, sich zu verbiegen oder eine aufgesetzte Freundlichkeit an den Tag zu legen, sondern einen respektvollen Umgang auf Augenhöhe anzustreben, und authentisch zu bleiben.

In der Diskussion zeigte sich auch, dass es gar nicht so leicht ist, „Patentrezepte“ zu geben bzw. es allen recht zu machen. Wie kann beispielsweise der Spagat zwischen regelmäßiger Information und Kontaktpflege und „zu vielen Mails“ gelingen? Oder wie erfährt ein Kleinunternehmen mehr über seine Kunden, wenn eine große Fragebogen-Aktion einfach ein unpassendes Medium ist? Dies und mehr wurde lebhaft erörtert. Frau Meyer hat für Sie eine Liste mit konkreten Tipps zusammengestellt, die Sie über ihre Homepage anfordern können.

Bei weiteren Fragen, wie Sie für mehr Kundenzufriedenheit sorgen können, rufen Sie einfach an unter 07144 5011314 oder senden eine E-Mail an coaching@astridmeyer.com.

Frau Meyer schaut sich Ihr Unternehmen gerne aus Kundensicht an oder ermittelt in Ihrem Auftrag die Erwartungen und Wünsche Ihrer Kunden, um dann mit Ihnen ein für Sie passendes Konzept für eine kundenorientierte Kommunikation zu entwickeln. (AM)

Fotos: Jan Gallas

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