Besuch der Firma EVVA Sicherheitstechnologie GmbH in Wien

Durch die Vermittlung des Österreichischen Wirtschaftsbundes kam der BDS Ludwigsburg in den Genuss einer exklusiven Werksbesichtigung bei der EVVA Sicherheitstechnologie GmbH in Wien. Die Firma ist Entwickler und Hersteller von mechanischen und elektronischen Zutrittssystemen. Die EVVA wurde 1919 in Wien gegründet und ist seit damals ein Familienunternehmen. Am Firmensitz in Wien wird nach wie vor geforscht, entwickelt, produziert und in alle Teile der Welt exportiert.

EVVA hat u. a. zwei Tochterunternehmen in Deutschland, eines in Krefeld und eines in Leipzig. Im Stammwerk in Wien sind über 460 Menschen beschäftigt, europaweit sind es etwa 750. Wer glaubt, dass nahezu jeder Produktionsschritt automatisiert oder elektronisch erfolgt, wurde im Zuge der Werksführung eines besseren belehrt. Die große Spezialtät und Bandbreite der Systeme macht es erforderlich, dass viele Abläufe im wahrsten Sinne des Wortes mit den Händen erledigt werden müssen. In einem Sicherheitsschlüssel steckt weitaus mehr Mechanik als Elektronik. Umso mehr, als dass kein Schlüssel dem anderen gleicht und EVVA so etwas wie eine lebenslange Nachlieferungsgarantie für verlorengegangene Schlüssel garantiert. Die Produktionsmaschinen werden überwiegend in der Schweiz gefertigt, getreu dem Motto der „Präzision eines Schweizer Uhrwerks“. Selbstredend ist die EVVA im Besitz zahlreicher Patente, die nach Zeitablauf stets einer Erneuerung bedürfen, wobei es sich nicht um einen automatisiere Verlängerung handelt, sondern nur dann erfolgt, wenn es sich um eine dokumentierte technische Weiterentwicklung handelt.

EVVA ist vielfach ausgezeichnet, sei es im Bereich des Umweltschutzes, der Lehrlingsausbildung oder der innovativen Produktentwicklung. Die kluge Umsetzung der flexiblen Arbeitszeitmodelle erzeugt bei den Mitarbeitern im Stammwerk für ein sehr hohes Maß an Zufriedenheit und damit einhergehend ein hohes Maß an Motivation und Zuverlässigkeit.

Nach knapp 2 Stunden war jeder davon überzeugt, dass sich eine Besichtigung dieses Werkes allemal gelohnt hat und zu keiner Minute langweilig war.

Text: Klaus Haldan, Fotos: Jan Gallas

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